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verlebt.

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Café meets Kneipe

Ich habe jetzt ein neues Café direkt um die Ecke entdeckt. Bin total begeistert von dem Laden. Vor allem der erhöhte Sitzplatz, fast schon über den Wolken gibt einem ein Gefühl von Freiheit, ja, man denkt man würde fliegen. Und schlürft entspannt, ganz ohne Stress sein Heißgetränk, genießt die einzelnen Zutaten, schön süß das Ganze. Bei diesem Ausblick und dieser Bewirtung kein Wunder, dass ich da jetzt (ich entscheide mich mal für dieses Wort) Stammgast bin! Vom Style her ist es nicht wie jedes andere Café, dieses hier hat eben das gewisse Etwas. Ob ich es empfehlen kann? Es ist zu gut, um es publik zu machen. Aber wenn es euch nicht stört, ich schwärme gern davon!
15.7.09 01:14


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>>>11.08. in Nürnberg<<<
9.7.09 16:34


stark sein

Ich tue das, was ich mir bewusst ausgesucht habe. Ich bin nicht hier, weil man mich gezwungen hat, sondern weil ich will! Es ist wunderbar- vom "Müssen", damals zur Schulzeit, zum "Wollen" jetzt in der Ausbildung. Ich freue mich so sehr darüber, dass mich alles, was wir hier behandeln, auch interessiert. In der Schule früher hat es mir oft schwer zu schaffen gemacht, warum ich Dinge lernen sollte, die mir so wirklichkeitsfern, so dämlich vorkamen. Es ist mein Leben, und ich will nur das machen was ich für richtig halte und vor mir selbst verantworten kann. Idealist eben...
Umso unverständlicher ist es mir, dass es so viele Mit-Auszubildende gibt, die offensichtlich nicht, aber auch gar nicht wissen, warum sie in der Berufsschule sind. Für sie ist es nichts anderes als das, was sie vorher schon von der Schule kannten. Sicher- auch ich schlaf im Unterricht ein, mache nicht das was ich machen soll, lese nebenbei und komme zu spät. Das hat aber nichts mit meiner einstellung zum Beruf zu tun, sondern zu manchen unmotivierten Lehrern und Mitschülern. Es zieht mich runter, macht mich depressiv, wenn Leute sich einfach nicht auf den (meist sehr spannenden!) Unterricht konzentrieren können und dabei auch alle anderen stören. Kindergarten? Soweit sind die manchmal noch gar nicht. Mich verblüfft, was ich sehe: da werden Sachen gemacht, die bei uns schon in der 7. Klasse out waren, um sich zu belustigen und den Lehrer zu verarschen. Was mich dabei an mir selber stört, ist, dass ich es einfach nicht ignorieren kann und es so sehr meine Stimmung beeinflusst. Dass mich das nicht einfach kalt lässt, es mir eben nicht egal ist und ich mir viele Gedanken darüber mache.
Ich will nicht mit Leuten zusammen arbeiten, die ihren Job nicht lieben. Ich brauche denkende, freie Menschen, die wach (!) sind und wissen, dass man etwas tun muss, um die welt zu einem Paradies zu machen, die an den Sinn ihrer Arbeit glauben. Die Arbeit als Persönlichkeitsentfaltung und Befriedigung sehen. Menschen, die Ziele und Träume haben. Worum geht es? Um nicht weniger als dein/mein/unser Leben.
9.7.09 16:14


Wie man mit großen Träumen umgeht

Bist du ein Suchender oder ein Findender? Wenn sich über Jahre hin eine Idee in die Höhen des Bewusstseins erhebt und alles überstrahlt, was wird damit passieren? Man muss aufpassen, dass man allein mit dem Traum nicht glücklich wird. Keinen Gefallen am bloßen Suchen findet, das Herz nicht zu sehr weh tut wenn man an sein kleines ein-und-alles denkt. Der Traum ist Fiktion, und man muss sich entscheiden, ob man sein ganzes Leben Gefallen an einer Idee haben möchte. Es gibt diese Kausalkette Gedanke-Wort-Tat. Möchte man es bei dem Gedanken belassen, Abende mit weingetränkten Worten füllen? Ist man nur Fan oder selbst Akteur?
Dürfen Findende suchen, und wenn ja wie? Bestimmt nicht so wie die suchenden, denn die verlieren irgendwann die Möglichkeit des Findens aus den Augen. Das darf nicht passieren. Ich wünschte, ich hätte mehr Vertrauen in das Schicksal, dass einen schon dahin führt wo das Herz hin will. Stattdessen bin ich misstrauisch und fange krampfhaft an zu suchen. Jemand sagte mal, je mehr man sucht, umso weiter entfernt sich das Ziel von einem. Ist aus dem Film -no country for old men-.
Ich kann mir keine brauchbare Antwort auf diese Fragen geben. Und selbst wenn, wüsste ich nicht, ob ich sie umsetzen könnte. Herz, Geist, Gott, führe mich.
1.7.09 22:50


muss ich anders werden?

Da stand sie also, vor fast einem Monat hatten wir uns zum ersten Mal getroffen. Und jetzt zum Festival verabredet. Was für Erwartungen ich hatte kann ich nicht genau sagen, aber welche es auch waren, sie wurden enttäuscht. Geplatzte Männer-fantasie-träume, Träume von irgendwas Romantischem und ja, ich gebs ehrlich zu... ich hab sie wohl zu sehr durch die rosa brille betrachtet und die ganze Sache war auf einmal gar nicht mehr so hypermäßig wunderbar. Ich musste sie aber auch gleich erst einmal mit einer Enttäuschung konfrontieren: da stand nicht der Zimmerer in Vollkluft vor ihr wie am ersten Abend, sondern ein tanzwütiger Tobi in luftiger Hose und t-shirt. Wo war die sexy Zimmererhose? Da ging viel Effekt verloren, und ich konnte es auch nicht mehr ausbügeln, trotz dessen ich danach nur noch in arbeitshose rumsprang. Aber- sie soll doch mich mögen und nicht meine Hose! Mädchen... so wird das nichts mit uns zweien. Vielleicht sieht man sich noch mal, sagte sie. Ich glaub ja nicht dran.
Aber schade ist das, jawohl! Bei ihr war es nicht schwer, ihr nahe zu kommen, sie lechzte ja geradezu nach meinen Küssen. Es ist auch schön, wenns mal einfach ist. Ich bin kein Kämpfer in dieser Sache, kein Pionier und keiner, der alles einstecken kann und trotzdem nicht aufgibt und seine gute Laune verliert. Sie hat es mir leicht gemacht und das war, was ich brauchte. Mal ein Erfolgserlebnis, wenn auch kein großes.
Viele Freunde nehmen an, ich hätte doch wohl keine Probleme mit Frauen und sie würden mir reihenweise zufliegen. Wenn das stimmen würde... Teilweise haben sie ja sogar recht, aber nur bis zu dem Punkt dass ich den Mädels eben gefalle. Und beim Gefallen bleibts dann meistens auch.
Anders wäre es, wenn ich selbstbewusster, schlagfertiger, gesprächiger und witziger wär. Selbst wenn ich wollte, ich würde es wohl nicht schaffen mich zu ändern. Ich bin eben, wie gewisse schwule Bekannte sagen, "so süüüß" und schüchtern, hach! Das Wort "süß" lässt keinen Platz für "männlich", wenn es das ist was mir fehlt. Und eins weiß ich, was mich definitiv NICHT besonders glücklich stimmt- wäre ich schwul, hätte ich wohl keine Probleme, einen Partner zu finden, so sagt man. Toll.
29.6.09 22:48


everythings changing

Ob ein Sonnabend-Nachmittag-Ausflug das Zeug hat, die Leben von drei Menschen aus der Bahn zu werfen? Eine Idee entstand. Eine Idee, die schon lange in mir darauf wartet realisiert zu werden. Und sie entstand ohne mein Dazutun auch bei meinen Freunden. Die Zukunft ist in goldenes Licht getaucht. Mein Herz wird mir weit und jauchzt vor Freude!
21.6.09 22:17


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