gekommen um zu gehen. air87 weblog.

 

 

 

verstanden.

vergangen.

verschrieben.

verlebt.

verknüpft.

verblümt.

 

hot hot sun

heute: erste stunde krankgemacht. weilwegen chorfeier gestern abend. Zu oft eingeschlafen, bei langweiligen stunden und toleranten lehrern. Die nette Schulleitung reagierte mit verkürzten stunden auf das wetter, was uns heute eine 40-minütige pause bescherte. Völkerwanderung zum Döner und den Supermärkten. Sogar mein Moped stört die Hitze, so flink war es mittags nicht.
Themawechsel. Mir ist jeden Tag unwohler, wenn ich bemerke wie viel ich konsumiere. Man kauft sich dies und das und das Portemonnaie wird schlanker. Ich sollte mir kein Eis in der Kantine kaufen, mit dem Fahrrad fahren und Sprit sparen. Selbstgemachten Tee in der Schule trinken, nicht irgendwelchen Eistee. Am besten einfach das Geld zu Hause lassen.
Zumindest ist mein Tabakverbrauch zuückgegangen, in letzter Zeit ist es mir zu viel geworden. Ich denke, es ist wirklich zur Gewohnheit geworden, sich in den Pausen eine zu drehen. Diese Woche hab ich noch nicht in der Schule geraucht- so schwer ist es gar nicht, man muss es bloß machen. Und auf jeden fall den Tabak zu Hause lassen.
Juhu- bald sind Ferjen! Und somit rückt auch die Fahrradtour in Sichtweite. Ich freu mich drauf, hoffentlich ist uns Petrus gut gesinnt.
5.7.06 15:46


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Das einzige was bleibt, ist die Veränderung.

Schwimm, armes kleines Menschlein, schwimm. Du kannst es nicht, hast es nie gelernt? Lerne es! Einatmen, Ausatmen, Arme nach vorn, und zurück. Es fällt dir schwer? Bleib dran, gib nicht auf! Für den Anfang lass dir helfen. Geh immer tiefer ins Wasser, streng dich an. Tauche! Trinke, du musst trinken! Dich bewegen, um nicht wie ein Grashalm im Wind umzuknicken. Jeden Moment musst du dich behaupten können. Sind deine Hände auch schrumpelig und das Wasser dir verhasst- wegrennen gilt nicht. Anstrengung ist der Schlüssel zum Erfolg im Leben.
So war das eindrucksvolle Stück der Theatergruppe unserer Schule. Es machte mich sogar nachdenklich, kratzte wieder diese Wunde auf, aus der die Frage "was wird einmal nach der Schule?" blutet. Es gibt so viele, so unendlich viele Wege. Doch welcher ist der "richtige"? Wer bestimmt eigentlich unseren Weg? Was wäre wenn...?
Bah, so viele Fragezeichen. Jetzt kommt gleich ein Punkt- es ist jetzt Zeit, um in Gedanken eine Zigarette auf dem Dach zu rauchen und danach ins Bett zu huschen. Punkt.
11.7.06 22:38


Ich bin anders

Laute Musik, viele Menschen und jede Menge Spass. Den Kopf voller Ideen, alle Freunde um einen herum. Die Welt ist in Ordnung. Auto-Scooter fahren und Fassbrause trinken, zwischendurch mal von Oma noch ein paar Mark abholen gehen. Mann, wo ist bloß die Zeit hin.
Ich war vorhin auf dem alljährlichen Dorffest. Ich sträube mich eigntlich gegen solcherlei Veranstaltungen, aber was solls, ich hab einige wenige lange nicht mehr gesehen und dachte, es wäre mal gut wieder mit denen zu quatschen. Nein, sowas seltsames. All diese Leute waren mir egal, ich fühlte mich äußerst fehl am Platze. Ich trank ein Bier, rauchte drei Zigaretten, auf die alten Zeiten, verdammt. Ich wollte nicht so recht in Feierstimmung kommen. Deren Werte waren nicht mehr die meinen. Manche in meinem Alter werden wohl hier, in diesem aussterbenden Dorf für immer bleiben. Man stelle sich das Axiener Badfest so vor: Auf dem Gelände des ehemaligen Freibads, wo seit Jahren nichts mehr renoviert wurde, sitzen bei grässlicher Musik ("das bester der 60er"- dazu noch schief gesungen) all die Bewohner des Dorfes zusammen, die ihre Leber mal quälen wollen. Die DDR-Wimpel wiegen sich im 17°C warmen Wind, auf der Tanzfläche verkrampft tanzende Ehepaare. Man traf sich, um sich zu besaufen.

Ich hoffe, ich ende nie so.
16.7.06 00:37


Radreise in Tschechien

So, ich bin wieder zurück von meiner Radreise entlang der Elbe, von (fast) Quelle bis Wittenberg. Eigentlich war bis Mündung geplant, aber meine beiden Mitfahrer haben schlapp gemacht und allein wollte ich auch nicht weiter.
So waren es sechs erlebnisreiche Tage in Tschechien, die ich nicht vergessen werde. Vieles ist zwar an westliche Verhältnisse angelehnt, man merkt aber doch dass man nicht in Deutschland ist- fängt schon bei den Preisen an. Alles ist spottbillig- Cola sogar billiger als Wasser, Brot nur 50 Cent. Wir haben nur gute Erfahrungen mit den Menschen gemacht, egal ob wir nach dem Weg gefragt haben und uns freundlich weitergeholfen wurde oder uns einfach 1kg Kartoffeln geschenkt wurde. Mir hat natürlich auch das Fahrradfahren viel Spaß gemacht, leider hatten Christian und Linda nicht meine Kondition- für alle irgendwie blöd. Dennoch war ich vom Durchhaltevermögen der beiden beeindruckt, obwohl Christian starke Schmerzen im Knie hatte und Linda der ganze Rücken wehtat, weil ihr Fahrrad zu groß war (böse Sache). Es stellte sich auch heraus, dass ein Hüftgelenk ausgerenkt war und gerieben hat. Wir haben sie aber gegen ihren Willen vorzeitig in den Zug gesetzt.
Ich bin dann ab Bad Schandau mit Christian weitergereist und uns packte eine verrückte Idee: von Dresden, wo wir Döner gegessen hatten, bis nach Hause (bei Wittenberg) durchzufahren. So fuhren wir und fuhren.... die Sonne ging unter, es wurde Nacht, es wurde wieder Tag... und wir fuhren immer noch. Um halb zehn früh waren wir in Jessen, um uns beim REISEBÜRO NORD zu beschweren, da wir falsch beraten wurden und unsere Tickets 60 euro zu teuer verkauft worden. Sechs Euro bekamen wir (damit wir verschwinden).
Am ende dieser Etappe waren wir bei Kilometer 293- nonstop! Also ohne Schlafen. Insgesamt waren es etwa 710 Kilometer.

Ich werde wohl die Ferien noch nutzen, um mal per Rad auf den Brocken zu kurbeln und noch die ein oder andere Tagestour machen. Auf jeden Fall steht fest: Tschechien, ich komme wieder.

Natürlich wird ein ausführlicher Reisebericht verfasst, den Link dazu werde ich dann noch posten.
28.7.06 22:14


 

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