gekommen um zu gehen. air87 weblog.

 

 

 

verstanden.

vergangen.

verschrieben.

verlebt.

verknüpft.

verblümt.

 

coffee in my hand

verdammter schlaf, der nimmt sich selbst wann er will, den interessiert nicht ob ich gerade in der schule hocke oder- idealerweise- im bett liege. Das Wochenende musste heute erst mal ausgektert werden, von der ersten Stunde (Geo) ist mir nur noch in erinnerung dass es irgendwie um Dörfer ging... ich bekomme das mit dem unauffälligen Dösen schon recht gut hin, es hat keiner gemerkt dass ich halb am schlafen war. Richtig dösen muss auch gelernt sein. Man muss immer darauf achten, ab und zu ein paar Lebenszeichen von sich zu geben, eine übliche Position beizubehalten und gelegentlich mit dem Füller (so gut als möglich) hektisch Aufzeichnungen machen. Doch dieser Spaß ging nur bis zur Pause, wo es dann Kaffe gab, der mich sehr gut aufputschte, man muss aber auch überzeugt von der Wirkung des Koffeins sein, sonst werde ich zumindest nicht wacher. Wenn ich lust auf Schlafen habe, dann wirkt Kaffe bei mir nicht. Aber heute tat er es.
Warum war ich denn bloß so müde? das haben wir noch nicht geklärt. Ha! Ich war in Volkenroda (Thüringen), genau wie etwa 1000 andere Jugendliche, zum evangelischen Jugendcamp unter dem Motto "grenzenlos". Übrigens, das Motto war die Idee "meines" Jugendmitarbeiters. Cool, wenn man sich noch erinnern kann wie das entstand und wir so zu zweit überlegt haben... jetzt wurden hunderte plakate gedruckt, tausende karten, Armbänder und ein Lied wurde zu diesem Thema geschrieben. Das ist ne tolle Sache.
Zum Camp nur zu sagen, dass es schon ganz schön war, nur hielt die Campleitung wie jedes Jahr an der Tradition fest, ein paar richtige Schnitzer zu machen, diesmal war es das gemeinsame Abendessen, wo wir alle zuvor über eine Stunde mit langweiligen Predigten gequält wurden. Auch die Bands waren nicht so prall, außer LOS CARTEROS, die haben alles rausgerissen, denn die haben superguten Ska gespielt, die Tanzfläche hat nur so gestaubt von den pogenden Leuten. Ferner bin ich noch vor meiner Ex (<-- das Wort mag ich nicht) davongerannt, weiss auch nicht warum, aber ich kann ihr nicht mehr in die Augen gucken. Ich unterhielt mich auch lange mit der fast-Freundin meines Freundes (der nicht mit war). Ich fotografierte alles fein säuberlich, bin jedoch immer nicht ganz zufrieden mit dem Resultat (ist auch irgendwie produktiv). Jetzt: Bett.
18.9.06 21:54


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schriftsteller werden

Es ist alles eine Frage des erinnerns und wiedergebens. Was nützen dir romantische Momente, allein, bei einer Zigarette, einer Flasche Wein und Gedanken, wozu man sich immer und immer wieder kaputt macht mit schwierigen Beziehungen? Man hat es nie aufgeschrieben, nie Fotos gemacht oder gemalt. Dann sind auch die beachtenswertensten Situationen einen Dreck wert. Wer interessiert sich schon dafür, dass man sagen kann, ja ich war oft traurig und habe viel nachgedacht. Okay, dann schreib ich eben den ganzen Kram auf, sagt man sich. Setzt sich zum Selbstbeweis gleich an die Tastatur, denn man weiss dass einen die Ausdauer mit dem Stift schnell ausgehen würde, ferner ist man in der Lage, sein Schriftbild realistisch einzuschätzen. So, und nun versucht man sich zu erinnern. Natürlich viel zu krampfhaft, also fällt einem nur sehr wenig ein und dann sagt man sich am ende der 27sten Zeile, scheisse, irgendwie schreib ich nur Mist. Und auch wenn man die Kunst des Konservierens einigermaßen beherrscht, muss man auch noch dem Leser in anstrengender Weise Humor, Ironie und all den Kram bieten. Schafft man das, ist man Schriftsteller, oder zumindest Künstler.
23.9.06 23:07


who likes mc donalds?

23.9.06 23:22


 

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