gekommen um zu gehen. air87 weblog.

 

 

 

verstanden.

vergangen.

verschrieben.

verlebt.

verknüpft.

verblümt.

 

Kapitalisten

Die, die nicht sehen können, wenn ein Beregner nur das beregnet, was bepflanzt wird. Ein Beregner muss immer volle pulle laufen, sonst "sieht das aus wie bei arme Leute".

Sind alle Erwachsenen so scheiße?

Entweder strebsam, dann aber auch konsumgeblendet und leistungsdenker, oder ideologisch anti-konsum-orientiert, aber auch faul und destruktiv.

Ich brauch einen Mittelweg, einen Mittelweg.

zum glück bin ich bald weg hier. schon schade, die gegend ist eigentlich ganz okay, mich macht nur mein Onkel mit den Dollarzeichen in den Augen verrückt.
3.5.07 17:08


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Nerve mich ruhig, liebe Welt.

Telefonklingeln
Traktorgebrumme
LKW-Geräusche
Tatü-Tata
"TOBIAS!!!!"
Kreissägenkreischen
Radladergesurre
...

Nerve mich, bis ich wirklich extrem werde und mir im Busch eine Lehmhütte baue, ohne Maschinen, nur mit meinen Händen, einer Säge und Lehm, Stroh und Holz.
Dort, wo du mich nicht erreichst.
3.5.07 17:21


Juhu! Ich besuche Friedmunt! hier

Und übermorgen gibts Schneckensuppe... lecker!
15.5.07 23:24


„Wir leben unser Leben nicht voll aus. Wir durchdringen nicht alle unsere Poren mit unserem Blut. Wir atmen nicht aus voller Brust. Wir leben
nur einen Bruchteil unseres Lebens. Warum lassen wir die Flut nicht herein, öffnen die Schleusen und setzen all unsere Räder in Bewegung? Wer Ohren hat, der höre. Bediene dich deiner Sinne.“
-Thoreau

Korrektur: Es gibt doch keine Schneckensuppe. Mir tun die schönen Weinbergschnecken leid, ich lass sie morgen wieder frei. Dazu kommt, dass außer mir kein anderer Schneckensuppe essen will. Aber irgendwann mach ich das noch mal=)
Übrigens, jetzt ich Paarungszeit für die Schnecken. Habe oft welche schleimige Küsse austauschend gesehen. Ihre Eier legen sie glaub ich in kleine Erdhöhlen.

Diese blöden Blattläuse, nun wird es wohl keinen Mangold von draußen geben, zum Glück steht im Zelt noch welcher. Der Kohlrabi strotzt vor Kraft und hat superzartes Fleisch. Zuviel Salat, nun schießt er schon und ich schenke ihn den Hühnern, die sich darüber sehr freuen. Man braucht erstaunlich wenig Lebensmittel, wenn man nur zu zweit ist. Es lohnt einfach nicht, viel auszuäen oder anzupflanzen, es isst ja doch keiner. Nicht mal Rüben gibt es nächsten Winter für die Hühner, die tuen mir jetzt schon leid. Da müssen sie wohl mit ein paar Möhren vorlieb nehmen.
Nächste Woche werden 200 Tomatenpflanzen gepflanzt, draußen. Im Zelt stehen 60, 20 davon von neuen Sorten, acht Sorten sind relativ exotisch. Freu mich drauf.
16.5.07 23:13


Und noch mal Thoreau:

„Ein breiter Rand von Muße ist im Leben eines Menschen ebenso schön wie in einem Buch. Blinder Eifer schadet, das gilt für das Leben ebenso wie für den Haushalt. Wahre die Zeit, halte dich an die Stunden des Universums, nicht an den Fahrplan. Was sind siebzig hastig und grob gelebte Jahre gegen die Augenblicke göttlicher Muße, in denen sich dein Leben mit dem des Universums vereinigt? Wir leben zu schnell und zu grob, ebenso wie wir zu schnell essen und den wahren Geschmack unserer Speisen nicht kennen.“
17.5.07 13:22


Ich habe gelernt: Fast alle Probleme, die aus Handlungen der Menschen entstehen, entstehen dadurch, dass Dinge vereinfacht werden.

Beispiel.
Ich habe 20 Hekar Raps in dem der Rapsglanzkäfer wütet. Was mache ich nun? Vielleicht mit einem Anti-Rapsglanzkäfer-Mittel spriten, dann sind die Viecher weg und ich meine Sorgen los. Einfach, oder?
Was aber bewirkt das Mittel genau, beeinflusst es wirklich nur den Käfer? Wirkt es indirekt, nimmt es also Fressfeinden die Nahrung? Schade ich diesen anderen Organismen, hat das weiter Folgen. Und warum ist der Käfer überhaupt aufgetreten? reagiert die Natur nicht durch solche Maßnahmen auf einen unnatürlichen Zustand?

Ich habe ein paar Mangoldpflanzen im garten, auf denen sich mal Blattläuse tummelten. Bald waren auch schon Marienkäfer und andere Tiere zur Stelle, die sich darüber freuten.

Beispiel.
Atom-energie. Hach, kein Müll, kein CO2, die paar Brennstäbe verscharren wir irgendwo, das ist dann nicht mehr unser Problem. Wer denkt an folgende generationen?

Beispiel.
Ich fahre mit dem Auto und werfe eine Plasteflasche aus dem fenster. Und weg ist sie! Zersetzt sich schon irgendwie! Mir doch egal!
Ich finde das sehr traurig. Edel der, der lebte ohne Spuren zu hinterlassen.

Als betthupferl hier noch ein netter Blog: klick
31.5.07 22:56


 

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