gekommen um zu gehen. air87 weblog.

 

 

 

verstanden.

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verlebt.

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paradise now

alles verliert an wert, ist es nicht einem bestimmten zweck zugeordnet. Bin ich einem zweck zugeordnet? Wenn ja, was genau ist mein zweck, muss ich mich selbst darum kümmern oder reicht es als daseinsberechtigung, einfach nur zu leben? Ich glaube ja, wir als denkende wesen sind dazu bestimmt, selbst über unsere Aufgabe, unser Schicksal zu entscheiden. Doch was ist es, was bestrebsam ist? Etwa Geld und Zeit, die ich spare indem ich mein Dasein rationalisiere? Oder sind es nicht eher Momente und Eindrücke, die meinen Geist erfüllen? Es gibnt eine Bewegung, Slow Food, die sich mit bewusstem Essen und Nachhaltigkeit auseinandersetzt. Ich wäre dafür, noch einen schritt weiter zu gehen, wie wäre es mit slow life?
6.1.09 18:00


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das ist meine freiheit..

Jetzt ist es also soweit, ich bin nach ungefähr einem monat wieder in meiner Wohnung. Beim öffnen des breifkastens fiel mir ein, dass ich ja ein "bitte keine werbung einwerfen!"- schild rankleben wollte, eben wollte und das rächte sich mit einer flut aus sonderangeboten. Dazwischen zwei nette briefe und ein nicht netter. Das was ich an energie verbrauche ist wahnsinn, und dabei versuche ich gnadenlos zu sparen. Ich muss raus aus dieser wohnung, brauche endlich einen holzofen.
Und mich begrüßte die altbekannte freundin einsamkeit, sie stand schon hinter der tür als ich aufschloss. Was will sie bloß immer nur von mir, reicht es ihr nicht zum fenster reinzuschauen? Ich kämpfe mit saubermachen und musik gegen sie an, aber kann sie überhaupt besiegt werden? ich sehe staub auf meinem tisch. Nachdenklich greife ich, intuitiv, zu einem bier. Die Kartoffeln in meiner Küche sehen aus, als hätte ich sie vorkeimen lassen und würde sie demnächst in die erde stecken. Meine beiden Pflanzen- eine kleine blume und basilikum- sind der trockenheit erlegen. Oder sie nützten die gelegenheit aus und wählten den freitod, darüber lässt sich nur spekulieren, denkbar scheint es mir. Ich würde auch nicht länger als nötig in dieser geldfressenden, einsam und krank(?)machenden Bude hausen wollen. Ach, lassen wir das. Und doch! Ich würde gerne wieder Zivi sein.
18.1.09 22:47


Dann gründe ich eben eine WG!

Okay, ich habe mir also ausgedacht, bis zum Sommer woanders hinzuziehen, weil meine jetzige Wohnung mir nicht gefällt. Doch wohin, mit wem und überhaupt? Und da alleine wohne blöd ist, habe ich mich mal umgeschaut, was es alles an WGs in der Nürnberger Umgebung gibt. Die meisten sind ja schonmal direkt in Nürnberg, was für mich ein Schritt in die falsche Richtung ist, die richtige ist nämlich: raus, raus aufs Land! Zwei WGs hab ich gefunden, die tatsächlich in einem kleinem Dorf sind. Die sind das erste Eisen im Feuer. Das zweite ist die Idee, selbst eine WG zu gründen, eben genau wie ich es mir vorstelle. Das ist ein großes Unterfangen, das schon an der ersten Frage nach dem passenden Haus scheitern könnte, eben wenn sich nichts findet, was meinen Vorstellungen entspricht (in einem kleinen Dorf, altes fränkisches Bauernhaus, irgendwo zwischen Nü und Hersbruck). Aber ich bin Optimist! Es gibt schließlich genug Dörfer mit haufenweise alten Häusern. Also Eisen Nummer zwei. Das wäre aber dann nicht das gemachte Nest, sondern wäre u.U. mit viel Arbeit verbunden. Aber das würde viel mehr Spaß machen! Es könnte allerdings daran scheitern dass sich keine weiteren Mitbewohner finden und die Sache mich überfordern könnte.
Eisen Nummer drei ist irgendwas über meine Arbeitskollegen zu finden, wobei das mit der geilen Mühle ja schon Geschichte ist. zwei Leute die in einer alten Mühle wohnen! Mit Garten, großer Scheune und ganz viel Fachwerk! Aber anscheinend haben die keine Lust auf weitere Mitbewohner. Naja, dafür habe ich ja Eisen Nummer zwei ins Feuer gelegt.
24.1.09 15:40


 

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