gekommen um zu gehen. air87 weblog.

 

 

 

verstanden.

vergangen.

verschrieben.

verlebt.

verknüpft.

verblümt.

 

stark sein

Ich tue das, was ich mir bewusst ausgesucht habe. Ich bin nicht hier, weil man mich gezwungen hat, sondern weil ich will! Es ist wunderbar- vom "Müssen", damals zur Schulzeit, zum "Wollen" jetzt in der Ausbildung. Ich freue mich so sehr darüber, dass mich alles, was wir hier behandeln, auch interessiert. In der Schule früher hat es mir oft schwer zu schaffen gemacht, warum ich Dinge lernen sollte, die mir so wirklichkeitsfern, so dämlich vorkamen. Es ist mein Leben, und ich will nur das machen was ich für richtig halte und vor mir selbst verantworten kann. Idealist eben...
Umso unverständlicher ist es mir, dass es so viele Mit-Auszubildende gibt, die offensichtlich nicht, aber auch gar nicht wissen, warum sie in der Berufsschule sind. Für sie ist es nichts anderes als das, was sie vorher schon von der Schule kannten. Sicher- auch ich schlaf im Unterricht ein, mache nicht das was ich machen soll, lese nebenbei und komme zu spät. Das hat aber nichts mit meiner einstellung zum Beruf zu tun, sondern zu manchen unmotivierten Lehrern und Mitschülern. Es zieht mich runter, macht mich depressiv, wenn Leute sich einfach nicht auf den (meist sehr spannenden!) Unterricht konzentrieren können und dabei auch alle anderen stören. Kindergarten? Soweit sind die manchmal noch gar nicht. Mich verblüfft, was ich sehe: da werden Sachen gemacht, die bei uns schon in der 7. Klasse out waren, um sich zu belustigen und den Lehrer zu verarschen. Was mich dabei an mir selber stört, ist, dass ich es einfach nicht ignorieren kann und es so sehr meine Stimmung beeinflusst. Dass mich das nicht einfach kalt lässt, es mir eben nicht egal ist und ich mir viele Gedanken darüber mache.
Ich will nicht mit Leuten zusammen arbeiten, die ihren Job nicht lieben. Ich brauche denkende, freie Menschen, die wach (!) sind und wissen, dass man etwas tun muss, um die welt zu einem Paradies zu machen, die an den Sinn ihrer Arbeit glauben. Die Arbeit als Persönlichkeitsentfaltung und Befriedigung sehen. Menschen, die Ziele und Träume haben. Worum geht es? Um nicht weniger als dein/mein/unser Leben.
9.7.09 16:14
 


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